Cuba, tenemos un problema (Mayo 2010)
Posted on | August 6, 2010 | No Comments
Die Luft ist rein, das Ambiente trostlos. Kalte Betonwände schlucken den Rest des gedimmten Lichtes. Trainierte Vierbeiner beschnüffeln sorgfältig vorherbestimmte oder auch nur zufällig ausgewählte Gepäckstücke. Selbstverständlich wird der Inhalt verdächtig erscheinender Einzelstücke in einer separaten Kolonne handverlesen. Es funkeln auf beige-farbenen Uniformen klebende, goldene Streifen und Sternchen. Gewitzte Äuglein prüfen den gleich nach der Ankunft eingezogenen Pass wieder und wieder. Mit diesem etwas ungewohnten Prozedere geht… [pdf]
Tierra Colombiana (Apr 2010)
Posted on | April 25, 2010 | No Comments
Hola amigos! Da bin ich wieder. Also eigentlich war ich immer da, aber jetzt bin ich finalmente wieder visible. Noch nicht greif-, dafür on- oder auch offline lesbar. Ja, was hab ich so erlebt en las ultimas semanas? Créeme – muchisimo. An mein letztes Update und die Frage wer ist wir anknüpfend folgendes.

Eine Gruppe von Studenten & Berufstätigen zwischen 18 und 38 Jahren aus der Schweiz, Chile, Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Venezuela und Mexiko. Was vereint uns? Die Motivation den Armen dieser Welt zu dienen, der Wille mit Strassenkindern und Kindern aus zerrütteten Familienverhältnissen Zeit zu verbringen und das Interesse… [pdf]
Piratas del Caribe (Feb 2010)
Posted on | Februar 21, 2010 | 3 Comments
Hola muchachos y muchachas! Aqui estoy. Dort ist hier und hier bin ich. Mit hier meine ich uebrigens die ehemals von Piraten als Unterschlupf benutzte und nach Kolonialstil erbaute Stadt Cartagena (de Indias). Obwohl satte 10 Grad noerdlich vom Aequator gelegen fuehlt und lebt es sich tatsaechlich wie in der Karibik. Will heissen zwischen 6 und 8 Uhr – Morgens wie auch Abends – ist es angenehm kuehl. Dazwischen im Gefolge der Feuchtigkeit como dentro de un horno. So als ob jeder Schluck Wasser den man trinkt gleich wieder in einen andern Aggregatzustand ueberginge, wenn ihr wisst was ich meine. Schwierig zu sagen, ob man sich als “Gringo” je an ein solches Klima gewoehnen kann. Fingers crossed, I’ll give it a try. Klammer auf. Moeglich dass ihr mich im Gefolge des Teints bei meiner Rueckkehr gar nicht wieder erkennt. Klammer zu.
Geeks, die jugos naturales sind einfach de un otro mundo: Maracuja, Naranja, Mora, Tomate de Arbol, Lulo, Zapote, Piña (Ananas), Patilla (Wassermelone), etc. Beim Essen ist die Vielfalt mit Reis, Pollo, Pumpkin-aehnlichem Gemuese, Bohnen, Salat, Tomaten und Mais nicht ganz so gross, aber satt bin ich noch immer geworden. Merke: Wir Schweizer sind diesbezueglich einfach nur gesegnet. Exotische Fruechte zu jeder Jahreszeit und erst noch im Ueberfluss.
Sea como sea, werde den Eindruck in einem Piratennest Unterschlupf gefunden zu haben, einfach nicht los: Ueber den Daechern kreisende Raubvoegel (dann und wann auch die moderne Form davon, also Militaerhubschrauber – nein Amigos, nicht wegen dem weissen Pulver, sondern wenn El Presidente mal wieder in der Stadt weilt), kolumbianische Flaggen (Gelb = Gold), Coconuts, Rum, and much more…
Grossstaedte in Suedamerika sind normalerweise unterteilt in einen Teil A und einen Teil B. Zum Teil A gehoeren meistens: Centro, empleo, carullo, comprar, rico, turistas. Zum Teil B logischerweise der Rest, auf den ich jetzt nicht genauer eingehen moechte. Ich wohne im Barrio Manga. Zurzeit ziemlich hip und mit dem Barrio Bocagrande auch das sicherste der Stadt. Jedenfalls haben die ca. 10 Min. Fussmarsch von meiner Unterkunft (ueber die ich dann ein anderes Mal berichte) eine Mall hingepflanzt – es geht doch nix ueber ein nach amerikanischem Vorbild errichtetes Konsumtempelchen. Dieses Centro Comercial liegt, pervers wie die Welt ist, auf der andern Seite der Bruecke in einem etwas aermeren Viertel, dem Barrio Chino und hat auch fast europaeische Preise. Merke: Goennen tu ich mir aufgrund der Temperaturen dann und wann nur ein Eis, bin ja schliesslich nicht zum shoppen hergekommen.
Jedenfalls haben wir (there is more to come ueber wer ist wir) vergangene Woche eine Putzaktion im Barrio Chino absolviert. Hat mich echt beruehrt. Geben ist in der Tat seliger als nehmen. Diese Woche brachten wir an einem Nachmittag Essen und Trinken in das Barrio Leticia – ein Viertel, wo es jenes nicht taeglich gibt, wo Menschen das Wort Zukunft nicht kennen und Messer und andere Zahnstocher im Guertel der Leute keine Seltenheit sind. Traurig und zugleich sehr empfehlenswert. Glaubt mir, Dankbarkeit ist ein Gut, dessen Bedeutung nie gross genug sein kann und welches von einem oekonomischen Standpunkt her gesehen noch viel zu billig ist. You better invest today!
Eso es todo por ahora, next time geht’s weiter mit: “Zementmischen & Hausbau for beginners”
Emerald Hill – Die wohl schönste Strasse der Welt (Sep 2007)
Posted on | Januar 19, 2010 | No Comments
Für Chinatown habe ich mir einen Tag reserviert. Wie sich herausstellen sollte hätten auch zwei nicht gereicht. Schon fast unheimlich
wie schnell die Zeit vergehen kann. Dieser Stadtteil ist definitiv in Bewegung. Sogar Kunst – und Kulturbanausen würden dem zustimmen. Warum? Im Gespräch mit einer Ladenbesitzerin liess ich mir schildern, dass die chinesischen Einwanderer im jungen Singapur sehr einfach hausten und lebten; es übrigens teilweise heute noch tun. Anno domini… [pdf]
Lion’s city (Aug 2007)
Posted on | Januar 19, 2010 | No Comments
Ahoi aus Hanoi, hallo vom Perlflussdelta oder howdy aus dem
goldenen Dreieck. Klingt zwar alles plausibel, aber zutreffender ist wohl: Ni hao from Singapore. Ni hao ist Mandarin und bedeutet Guten Morgen. Neben Mandarin und Englisch bestehen für den fortgeschrittenen Zuhörer ferner gute Chancen in den Strassenschluchten Malaiisch und Tamil wahrzunehmen. Es existieren bestimmt weitere Lingua-Derivate, welche ich… [pdf]
Copiapo (Feb 2006)
Posted on | Januar 17, 2010 | No Comments
Back in town oder besser back downtown. Nach einigen Tagen in der Wildnis, wirklich abgelegen von jeglicher Zivilisation, erfreuen wir uns seit gestern wieder ob einer warmen Mahlzeit und fliessendem Wasser.
Wo war ich eigentlich stehengeblieben? Bei der weltgrössten oberirdischen Kupfermine? In Calama? Gar bei der Atacama-Wüste? No importa. Anknüpfen möchte ich bei Copiapo & Co. So legt nun eure warme Mahlzeit beiseite – sonst muss ich am Ende noch die nun kalt gewordene… [pdf]
Tags: Caldera > Copiapo > Laguna Verde > Ojos del Salado > Salar de Maricunga
Santiago de Chile (Jan 2006)
Posted on | Januar 17, 2010 | No Comments
Es ist Zeit. Zeit für einen Reise- und Abenteuerbericht aus Santiago. Dies ist nicht etwa der kleine Bruder von Santiago de Compostela, sondern pulsierende Millionenmetropole und zugleich Hauptstadt von Chile. Wir schreiben den 12. Februar 2006. Südhalbkugel. Hochsommer. Ready, es kann losgehen, go. Die Stadt mit den Koordinaten 33° S und 70° W betrete ich… [pdf]






